Verspekuliert: LaVida Nueva blockiert Auszahlungen

CEO Vargas will weiter machen

Daß Börseninvestitionen keine ertragreichen Einbahnstraßen sind, selbst dann nicht, wenn man vorzugsweise auf die Krptowährung schlechthin zielt – diese Lektion muß derzeit das Management von LaVida Nueva lernen. Dazu scheint CEO Vargas auch das Verhalten von Banken gegenüber Hobby-Tradern vollkommen falsch beurteilt zu haben. Insbesondere in Fällen, bei denen über MLM-Aktivitäten Zigtausende in die Einsammeltöpfe gespült werden, wären selbst kleine Dorfbanken eines Karibikstaates hellhörig und äußerst zurückhaltend. Über die rigorosen Einschnitte im Geschäftsbetrieb hat LaVida jetzt die Teilnehmer mit einem Newsletter informiert:

Liebe Investoren und Partner,

es ist wesentlich einfacher positive Nachrichten zu verkünden, als negative. Wir leben in einer dynamischen Welt in der es nicht immer stabil zu geht, sondern Veränderungen alltäglich sind. In den letzten Monaten haben wir dies stets im Hintergrund getan, so dass Sie von all dem nichts spürten. Aktuell sind wir in einer Phase mit einigen Herausforderungen, welche so groß sind, dass wir diese nicht weiter im Hintergrund bewerkstelligen können. Die letzten Wochen waren äußerst anstrengend und komplex.

Der Kryptowährungsmarkt befindet sich in einer extremen Korrekturphase welche der Firma nur geringfügig Gewinne bescherte. Das „SegWit“ Event ist ebenfalls äußerst kritisch zu betrachten. Von heute an, bis zur erneuten Ankündigung werden BitCoin Auszahlungen daher deaktiviert. Alle Bitcoins der Firma werden sicher gelagert, bis die zukünftige Entwicklung klar ist. Dies wird getan, um keine unnötigen Verluste zu riskieren.

Im regulären Trading läuft alles gewohnt stabil. Allerdings haben wir extreme Verzögerungen bei den Auszahlungen über die Banken. Die Banken nennen uns keine klaren Gründe, warum sich der Transfer des Geldes verzögert. Hier sind wir stets in Verhandlung um Fortschritte zu erzielen.

Trotz all dieser Herausforderungen hat sich die Firma dazu entschlossen nicht aufzugeben.

Für eine gewisse Zeit werden wir keine Neuregistrierungen zulassen. Ebenso sind Einzahlungen oder „reinvestments“ deaktiviert.

Die Renditen müssen wir ebenfalls für eine gewisse Zeit senken, behalten uns jedoch vor diese wöchentlich zu ändern gemäß der aktuellen Einkunftssituation. Alle Auszahlungsanträge nach dem 17.7.17 werden storniert und auf den Konten stehen gelassen bis die Situation die Auszahlung zulässt. Jedes Konto wird 0,1% wöchentliche Rendite erhalten und auszahlen können. All diese Schritte zeigen, dass es sich bei uns nicht um ein Ponzi Schema handelt, dies wird über die nächsten Monate klar werden.

Die Prämien in Form von iPhones und MacBooks sind nicht betroffen und werden noch ausgeliefert. Alle notwendigen Schritte laufen auch Hochtouren um die Abwicklung zu beschleunigen. Wir bitten dennoch um Geduld.

Uns ist bewusst, dass alle Maßnahmen sehr hart sind und dafür entschuldigen wir uns. Ich kann Ihnen jedoch versichern, dass wir unsere Ziele das Leben der Menschen zu verbessern nicht vergessen haben. Wir haben vielleicht einen Treffer eingesteckt, einige mögen sagen wir sind gefallen. Wir werden immer wieder aufstehen um für euch zu kämpfen.

Hochachtungsvoll
Daniel Alexander Lopez Vargas
CEO LaVida Nueva Ltd.

Die Zeche für die Naivität des Ceos zahlen also wieder einmal die Geldgeber, denen jegliche Auszahlungen ab dem 17. Juli 2017 bis auf Weiteres verwehrt bleiben. Indirekt gibt Vargas damit zu, dass die Company zahlungsunfähig ist. Dennoch will der CEO weitermachen. Nur gut, dass die Firma in der Dominikanischen Republik und nicht in Deutschland registriert ist, bei uns wäre das wohl Konkursverschleppung. Damit hat sich LaVida Nueva für den Geldfuxx jedenfalls endgültig in’s Abseits zu den Scams katapultiert.

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