Recyclix entsorgt ersatzlos die Kunden-Empfehlung

Absicht? Firmenleitung ruiniert jedes Empfehlungs-geschäft mit unüberlegter Formulierung

Aktualisierung vom 3. Oktober 2016 am Beitragsende

Ich bin angefressen, Leute. Aber so richtig. Und aus diesem Grund kann es durchaus vorkommen, daß in den nachfolgenden Zeilen stellenweise der Gaul mit mir durchgeht. Ich weiß es noch nicht, wohin mich die Emotionen beim Niederschreiben dieser Zeilen führen werden, denn sie kochen gewaltig hoch, lese oder höre ich den Namen Recyclix.

Seht mir das also bitte nach, wenn es stellenweise zu heftig werden sollte, aber da steckt man Zeit und Ideen rein, um ein möglichst breitgefächertes Publikum für die Umweltidee zu gewinnen, was natürlich besonders leicht fällt, angesichts einer Verdienstofferte über vier Ebenen. Man baut Squeeze- und Landingpages, schreibt Blogartikel, postet die Links über Viralmailer, bemüht Foren, die Social Medias wie Facebook, Twitter, VK, Pinterrest und zahlreiche andere. Macht sich auch noch die Mühe, solche Arbeiten, ehe sie veröffentlicht werden, von der Firma offiziell absegnen zu lassen, damit ja nichts schief geht und sich keiner über falsche Informationen aufregen kann. Wer das oder einen Teil davon schon einmal gemacht hat, weiß wie zeitintensiv das sein kann. Je nach persönlicher Motivation und Zielgruppenansprache reden wir da nicht über ein Viertel- oder ein halbes Stündchen. Die ganze Arbeit hält dann genau so lange her, bis sich die ersten wirklich zählbaren Erfolge einstellen und dann – haut einem die Firma, für deren unternehmerischen Erfolg man das letztendlich ja auch mit gemacht hast, eine auf die Denkerstirn. So kräftig, daß Du tagelang farbige Sternchen siehst!

Was ist passiert?

Die Firma streicht das Affiliate-System ganz, das MLM wird komplett verstümmelt und auf Vergütungen nur noch aus der ersten Linie reduziert. In Kraft soll das Ganze im Oktober treten, der genaue Zeitpunkt ist noch in der Schwebe. Das ist die Kernaussage der ersten Seite, wenn Ihr Euch in eurem Recyclix-Konto anmeldet.

Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan…

Der Vertrieb hat seine Schuldigkeit getan, der Vertrieb kann gehen! Das ist, wie mit dem Mohren, der danach auch gehen durfte. Ich fühle mich ausgenutzt, richtig. Schlicht und ergreifend ausgenutzt, was ich ohnehin nicht leiden mag und dazu der geduldig und mühevoll aufgebauten Verdienstmöglichkeit beraubt. Das ist Diebstahl, Betrug und wenn nicht – dann auf jeden Fall schlechter Stil aus der untersten Unternehmensschublade! Geld ist sicher nicht alles, in gewissen Fällen aber schon. Recyclix nimmt mir durch das neue System 52,25 Prozent meines monatlichen Provisionseinkommens! Könnt’ Ihr mich jetzt verstehen?

Auf Sand gebaut

Den Verlust habe ich Monat für Monat, nicht einmalig. Macht also auf’s Jahr rund 600 Prozent weniger Einkommen aus und da soll ich der Firma für mickrige zwei Prozent mehr Direktabschlußboni vor Freude lachend um den Hals fallen? Womöglich aus Dankbarkeit auch noch irgendwo reinkrichen? Bei diesem Verlust gibt es keine Schwankungen, wie sie bei Zufallseinzahlungen der Fall wären. Sind ja weitgehend Recycler, die nach dem „Rentenprinzip“ gewonnen wurden, also monatliche Einzahlungen leisten. „Shit“-Vertrieb kann man da nur sagen – wieder mal auf Sand gebaut. Auf Dauer ausgelegte und vor allem faire Geschäftsbeziehungen werden wohl immer rarer…

Mein Vertrauen ist kräftig beschädigt

Es wird also ab Mitte Oktober dieses neue Vergütungsprinzip geben. Zwölf Prozent für direkte Empfehlungen und nichts mehr aus den Ebenen Zwei bis Vier. Was auch noch nicht verbindlich kommuniziert wurde und wozu ich den Polen nichts Gescheites zutraue, ist die Frage, ob es dann für die Folgeeinzahlungen der Downline noch Geld geben wird. Es steht zwar in dem englischen Text so geschrieben, aber mein Glaube ist erschüttert…

Wie ich auf einen solchen Gedanken komme? Wer mir mein Einkommen klaut, dem traue ich auch andere „Schweinereien“ zu, könnte die einfach Antwort sein. Die Übersetzung des Google-Tools „[…]wird bewegen wir uns weg von der 4-Level-Affiliate-Struktur und einfach einen 12% Bonus geben für jede Einzahlung einer direkten Überweisung […]“ ist mir nicht nur alleine schon des ersten Wortes wegen zu vage. Wenn eine Firma es solchen fragwürdigen Tool-Ergebnissen überläßt, anderssprachige Geschäftskontakte zu pflegen und gravierende Änderungen der geschäftlichen Basis zu kommunizieren, beginnt meine Unternehmerseele zu kochen. Trau’, schau’, Wem! Wenn es um Empfehlungen geht – das Wort „Vertrieb“ scheint  ja verpönt bei den Polen – traue ich ab heute Recyclix keinen Millimeter mehr!

Ein einfaches Unternehmenskonzept wird plötzlich kompliziert

Ich mache mir das an der Stelle jedoch nicht so einfach und schaue mir erst einmal den generellen Grund für die Vergütungsumstellung an: Um den Ruf als Recycling-Unternehmen zu festigen, trennt man sich also von Multi-Level-Marketing. Das jedenfalls wird auf der Vorschaltseite Eures Backoffice verkündet. Schon erstaunlich, daß man sich von etwas trennt, was man nie hatte, wenn man den Ausführungen des zukünftigen Chief Compliance Officers (CCO) Klaus Heusslein Glauben schenken wollte, die der noch vor ein paar Wochen gegenüber Teampartnern tätigte und was vorliegende Mailduplikate belegen. „Wir sind kein MLM-Vertrieb“ hatte es da geheißen. Wie geht das? Man trennt sich von etwas, was man gar nicht hat? Eine Seite irrt – entweder die Firma oder ihr künftiger CCO – oder ist zumindest in ihren Formulierungen erschreckend ungenau. Beides ist übel und läßt nichts Gutes für die Zukunft erwarten. Öffnet eine solche Argumentation nicht den Blick auf die Frage, welchen grundlegenden Fehleinschätzungen mag die Firma sonst noch aufsitzen und welche Folgen hat das für mich als Empfehlungsgeber?

Wer vorher überlegt, muß nicht „Herumdoktern“!

Ich werde mir Mühe geben, die neuen Voraussetzungen nüchtern zu analysieren. Aber da kann mir keiner widersprechen: Man hat einfach zu wenig über das nachgedacht, was man als lukratives Geschäftsmodell ersonnen und in die Welt posaunt hat. Gründlicher und konsequenter vor dem Start überlegt, hätte das jetzt eingeleitete, leidige „Herumdoktern“ erspart. Denn eine dieser Fehleinschätzungen springt einem förmlich in’s Gesicht, wenn man sich nicht nur in den Facebookgruppen umschaut. Die böse, böse BAFIN und das Wort von der Unternehmensbeteiligung beziehungsweise Kapitalanlage werden dort wieder verstärkt kommuniziert beziehungseise wurden schon im Vorfeld der „Zagan open days“ zur ultimativen Argumentation erhoben. Es geht im Kern um die auftretenden rechtlichen Probleme für Gesellschaft und Vertrieb.

Das Schreckgespenst „BAFIN“

Diesen Krampf, liebe Leute, der hier von jursitischen Vollwaisen verbreitet wird, braucht Ihr nicht zu glauben. Man muß kein Jurist sein, es reicht ein etwas breiteres Allgemeinwissen und ein wirklich nur wenig tiefergründiges Wissen um Wirtschafts-, Unternehmens- und Handelsrecht, um die eigentlichen Fallstricke zu erkennen. Es würde dazu ja schon ausreichen, die entsprechenden Gesetzestexte bei einer streßfreien Tasse Kaffee zu lesen und die „Grauen Zellen“ etwas zu beschäftigen. Was ich Euch grundsätzlich raten würde. Schadet nicht, wenn Ihr von den Dingen, die den rechtlichen Rahmen für Eure „Vertriebstätigkeiten“ generell bilden, aus erster Quelle wißt und nicht auf Halbwissen oder Nachplappern aus unqualifizierten oder unbekannten Quellen angewiesen seid. Das betrifft natürlich nicht nur Fragen zu Recyclix. Also holt Euch zumindest das HGB, das KAGB, das KWG – ja selbst das WpHG könnte im Fall „Recyclix“ eventuell in Betracht kommen. Zu der Frage, warum diese Gesetze zumindest in Teilbereichen zutreffend sein könnten, werde ich mich hier aus rechtlichen Gründen nicht äußern, da man mir das nur allzu schnell als Rechtsberatng auslegen könnte. So viel aber darf sein :

Gibt es einen Fallstrick im Provisionsmodell?

Eine Vertriebsprovision über mehrere Ebenen hinweg – erstes Kennzeichen eines MLM-Vertriebes – würde die BAFIN sicher nur am Rande und nur in sofern interessieren, als es um die Frage ginge „wer bezahlt diese Provisionen“. Da die aber vom Unternehmen geleistet werden und nicht das Einkaufsvolmen des neugewonnenen Recyclers schmälern, ist da aus meiner Sicht nichts zu beanstanden. „Ponzisystem“ oder „Schneeball“ fällt zweifelsfrei unter den Tisch – das Recyclix-Vertriebssystem war hier wohl schon immer über jeden Zweifel erhaben! Egal, was da ein steuerberatender Rechtsanwalt in seinem Blog schreibt oder nicht. Jeder bekam und bekommt bei den derzeitigen Abfallpreisen für 100 EUR 500 Kilogramm Plastikmüll. Es ist unerheblich, ob er in der vierten Ebene oder direkt unter mir, also in der ersten Downline angesiedelt ist und einkauft. Es spielt auch keine Rolle, ob an seinem Einkaufspreis vier Personen mitverdienen würden oder noch mehr. Ja, es spielt diesbezüglich unter rechtlichen Gesichtspunkten noch nicht einmal eine Rolle, ob es nur eine einzige Person ist, die Provision oder Boni bekommt oder gar keine.

Eine Geschäftsbeziehung ist das schon – nur welche?

Für die BAFIN-Einschätzung sind andere Antworten relevant. Elementar geht es um die Frage, wer darf das Recyclix-Geschäft eigentlich empfehlen? Da gehts es vielmehr um Fragen der anderweitigen Mittelverwendung, der Geschäftsbeziehung, zur vertraglichen Ausgestaltung zwischen Firma und „Recycler“. Sind wir in Sachen Müll Handelskunden, selbständig handelnde Unternehmer, stille Teilhaber, tätige Teilhaber oder was ganz anderes? Welche Verträge zwischen Firma und uns gibt es da? Problematisch gestaltet sich da zum Beispiel aus meiner Sicht die Gewinnverteilung nach Abschluß eines Zyklus‘, da nirgendwo eindeutig definiert ist, warum ich nur 25 Prozent Gewinnanteil bekomme. Für welche Leistungen im Detail die restlichen 75 Prozent verwendet werden, müßte sicher auch genauer beziehungsweise zweifelsfrei geregelt werden. Wie gestaltet sich das Miteinander, wenn keine solchen Vereinbarungen vorliegen und welche Konsequenzen ergeben sich daraus, daß Erklärungen lediglich per Internet-Häkchen abgegeben werden? Diese Fragen interessieren die BAFIN, weil sich danach auch die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Vertrieb orientieren und nicht an Provisionsebenen.

Ärgerliche Unternehmens-Versäumnisse

Genau hier aber hat das Unternehmen bislang deutlich versagt. Die AGB’s auf der Internetseite sind nur ein unzulänglicher Ersatz und leider auch nur bedingt für die Beantwortung dieser Fragen geeignet. Das wiederum läßt Raum für Interpretationen, die schnell in die Irre führen können und es auch einer BAFIN ermöglichen, die von Recyclix selbstgesteckten Rahmenbedingungen so zu interpretieren, wie sie ihr in’s Zeug passen. Da aber auch die BAFIN am Erfolg ihrer Tätigkeit gemessen wird und der in erster Linie darin besteht, Unrechtmäßigkeiten aufgedeckt zu haben, ist auch für uns einschätzbar, wohin die Recyclix-Versäumnisse vermutlich führen werden.

Es spielt keine Rolle – von steuerlichen Aspekten einmal abgesehen – ob ich als Privatperson eine Empfehlung für das Müllgeschäft ausspreche oder als Handelsvertreter. Die eine macht das gelegentlich, der andere zum Erwerb eines Einkommens. Beide handeln jedoch nach meiner persönlichen Einschätzung (noch einmal: hier erfolgt keine Rechts- oder Steuerberatung!) illegal, würde es sich um eine Unternehmensbeteiligung oder Kapitalanlage handeln. Dazu müßte sich die vermittelnde Person ihre entsprechenden Zulassungen besorgen, sobald sie Boni für die erfolgreiche Empfehlung bekommt.

Nehmen Sie den Rat meines „Beipackzettels“ an!

An der Stelle spielt natürlich die Frage von Provisionen eine Rolle, da hier zwischen privater Gelegenheitsempfehlung und Empfehlung mit nachhaltiger Gewinnerzielungsabsicht nur die jeweilige Definition des Finanzamtes steht. Mein Beipackzettel trifft an dieser Stelle generell die Aussage: Zu den Unterschieden und Auswirkungen befragen sie Ihren Steuerberater oder weiterführend Ihren Fachanwalt für Steuerrecht sowie einen Fachanwalt für Wirtschafts- und Unternehmensrecht!

Zu diesem Punkt ist bei Recyclix einiges im Argen, denn die Beschreibungen dessen, welchen Rechtsstatus der einzelne Recycler zur Firma Recyclix hat, sind – sofern überhaupt vorhanden – nicht ausreichend gegeben bis ungenügend definiert. Um der BAFIN-Keule vorzubeugen, müßte das Unternehmen an diesen Fragen und Darstellungen arbeiten, nicht an ihrem Vergütungsmodell.

Ich denke: Das Geld reicht!

Multi-Level-Marketing ist eine Vertriebsform, die sich hervorragend dazu eignet, mit geringem und genau kalkulierbaren Werbeetat eine schnelle und umfassende Marktdurchdringung zu erreichen. Trennt sich eine Firma von MLM oder auch einem langsamer wirkenden Affiliate-Marketing- System und läßt statt dessen nur noch eine persönliche und schon fast die physische Anwesenheit des Empfehlungsgebers erfordernde Vertriebstätigkeit zu, muß das als deutliches Zeichen verstanden werden: der Firma reichts, sie hat genug Teilnehmer respektive Geld eingesammelt! Die Maßnahme hat nämlich nur eine wesentliche Auswirkung – sie bremst das Mengenwachstum der Teilnehmer und damit auch das Wachstum der Geldmenge gewaltig ein.

Was ist jetzt zu tun?

In erster Linie wollten die Autoren vom Geldfuxx hier den bestehenden Müll-Recyclern und Vertriebspartnern Maßnahmen empfehlen, die sich für weitere Aktivitäten eignen. Das muß natürlich unter rechtlichen Gesichtspunkten einwandfrei sein und mit den Firmenrichtlinien konsequent übereinstimmen. Also habe ich mir den Text der Seite „Zapan Open Days“ noch einmal zu Gemüte geführt, um nachzulesen, ob sich in Richtung Vertrieb dort noch weitere neue Regelungen finden und ich nichts überlesen habe. Ich bin fast aus allen Wolken gefallen. Mein Beipackzettel! da steht’s doch. Mir stellen sich die Nackenhaare auf, bei dem, was ich da bis zu diesem Zeitpunkt nicht bewußt wahrgenommen habe: „Wir hoffen, dass diese Transparenz zwischen uns verbessern und weiter zeigen unser Engagement zu machen Recyclix nicht nur ein globaler Botschafter für die Umwelt, sondern auch die beste Finanz-Plattform zur Verfügung zu ernsthaften Investoren“.

Trotz miserabler Google-Übersetzung wird deutlich worum es der Firma geht – „Finanzplattform“ und „Investoren“! Erst wollte ich das nicht glauben, habe also den Originaltext noch einmal nachgelesen und tatsächlich, die formulieren wirklich „but also the best financial platform available to serious investors“. Volle Kanne rein in die BAFIN-Falle. Das ist es, was deren Mitarbeiter suchen – Finanzplattform, Investoren! Und wer hat die vermittelt? Die Leute, die keine rechtlichen Voraussetzungen dafür mitbringen und das eigentlich nicht tun dürften. Wie bescheuert muß man als Firmenmanager sein, um diese Schlinge, die schon eher einer meilenbreiten Falltüre gleicht, nicht zu erkennen oder ist das Absicht, um sich der bis hierhin verbleibenden „Vertriebsreste“ endgültig zu entledigen?

Liebe Geldfuxx-Leser, geehrte Team-Partner – Ihr braucht an dieser Stelle keine Empfehlung von uns zu den Fragen, wie Ihr Euer Recyclix-Team mit nur einer Downline-Ebene effektiv in eine ansprechende „Gewinnzone“ führen und wie Ihr möglichst schnell entstehende Provisionsverluste ausgleichen könnt. Jetzt nicht!

Es braucht hier an dieser Stelle nur diesen einen Hinweis:

Stellt die Vertriebstätigkeit für Recyclix sofort ein und das so lange, bis alle Investoren-Formulierungen aus der Firmen-Webseite verschwunden sind. Wer eine entsprechende Zulassung als Finanz- und Anlagevermittler hat, kann ungehindert unter Berücksichtigung verminderter Werbeoptionen weiter machen. So weit ich die Downlines überblicke, haben wir allerdings keine Teampartner mit diesen Voraussetzungen unter uns.

Sollte sich am rechtlichen Status für die Empfehlungsgeber etwas ändern, werde ich sofort hier und in unserer Facebook-Gruppe (nur für Teampartner) dazu berichten.

Aktualisierung vom 3. Oktober 2016:

Inwischen hat die Recycler ein deutschsprachiger Newsletter mit einer Zusammenfassung der Open Days in Zapan erreicht. Kurz gesagt, um das schlechte MLM-Image, welches angeblich mit den vier Vergütungsstufen und dessen Bewerbung durch Teilnehmer einherging abzustreifen, hat sich das Unternehmen zum Umbau des Vergütungsmodells entschieden. Ich sehe das als ein indirektes Eingetändnis dafür, daß sich das Management vor Vertriebsstart nicht ausreichend über die Arbeitsweise und Vertriebsgepflogenheiten von MLM-Aktivisten informiert und viel zu wenig über das eigene Vertriebskonzept nachgedacht hat.   

 

3 thoughts on “Recyclix entsorgt ersatzlos die Kunden-Empfehlung

  1. TOP Beitrag und schade das er in Google so weit hinten platziert ist. Kennst du die Youtube Videos von „der Wolf“? Der hat das Problem mit der Bafin schon sehr ähnlich skizziert. Persönlich halte ich Recyclix jedenfalls für hochgradig unseriös. Es ist unglaublich wie oft die schon ihr Wort gebrochen haben und sich selbst als Lügner entlarvten. Und trotzdem gibt es immer noch Leute die den Versprechungen dieser Leute glauben.

    1. Tut mir leid, die Kommentarfreigabe hat etwas lange gedauert – ich war die letzten Tage sehr viel unterwegs und mit anderen Recherchen beschäftigt.
      Für Recyclix ist es leicht, die Menschen zu täuschen, da es keine zusammenhängende Dokumentation über die Firma gibt. Und leider sind Videos nicht für alle ein geeignetes Medium. Ich muß ehrlich gestehen, nach Videos schau ich auch immer zuletzt, da ich bei so heiklen Themen ja gerne die Quellen und ihre Aussagen dokumentiere und in’s Archiv übernehme. Das ist mir mit den Videos juristisch einfach zu unsicher. Da Recyclix nun auch angekündigt hat, die Kundengelder und das Geschäftsmodell kurzfristig in einen Fonds umzuswitchen, hat unser Team damit begonnen, die Müllpositionen aufzulösen, auch wenn es dabei Verluste geben sollte. Mit unserem neuen Favoriten „Skyllex“ denken wir, werden wir die schnell egalisiert und darüber hinaus Gewinne erwirtschaftet haben. Danke für Deinen Kommentar, die anerkennenden Worte und Dir viel Erfolg bei Deinen Unternehmungen!

      PS: Der „Wolf“ ist natürlich bekannt 😉

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