Hurra, ein Plan!

Idee-Plan-AktionUm es gleich vorneweg zu sagen – es spielt überhaupt keine Rolle, was Sie von RevShare-Programmen im Allgemeinen und von GetMyAds im Besonderen halten. Keines dieser Programme soll heute im Fokus meines Beitrags stehen, sondern ich will anhand von persönlichen Erfahrungen mit solchen Programmen lediglich aufzeigen, welche wunderbare Wirkung ein schriftlicher Plan haben kann. Ja, wenn… genau, wenn man sich einen für sein Vorhaben vor dem Start zurecht gelegt hat.

Als ich mit Rev-Share-Programmen zum ersten Mal in Berührung kam , wurde schnell klar, mit der Anwerbung von neuen Teilnehmern wird das für mich nicht funktionieren. Da lag die moralische Meßlatte dann doch zu hoch und weiter herunterholen wollte ich sie dafür nicht. Es mußte also ein Plan her, wie ich es ohne Affiliate-Tätigkeit schaffen konnte, mein finanzielles Ziel zu erreichen.

Der erste Schritt war simpel und bedeutete ein paar einfache Rechenaufgaben. Grundlegende Frage dabei, wieviel Packs – oder später im Falle von GMA Token – muß ich besitzen, um über das Payback-Programm einen monatlichen Betrag meiner Wunschvorstellung zu erhalten? Die Zielvorgabe für starke Vertriebler sind ja vom GMA-System aus betrachtet 1.000 Token, welche eine monatliche Paybacksumme unter Voraussetzung der günstigsten Annahme von 7.500 USD zur Entnahme zulassen.

Da der Token 50 Dollar kostet, war schnell klar, daß eine erfolgreiche Teilnahme über einen Großeinkauf nicht zustande kommen wird. Also war meine Budgetvorgabe monatlich nicht mehr als 100 USD für zwei Token zu investieren und das auch nur alle zwei Monate, was einen besonderen Grund hatte. Zeitgleich wollte ich nämlich noch bei einem weiteren Programm dieser Art teilnehmen und dort die Adpacks zum Preis von fünf Dollar je Stück erwerben. Da ich hier bei GPA mit 500 EUR starten wollte, war für jeden zweiten Monat gedacht, den Bestand um 20 Zukäufe aufzustocken, dazu die Packs aus der Rebuy-Rücklage bis zum persönlichen Limit von 500 Packs. Von da weg sollte die Phase der Auszahlung beginnen. Bei GMA  hatte ich den vollen Re-Invest des gesamten Payback-Ertrages und kontinuierlichen Nachkauf bis zum Erreichen des 100 Token vorgesehen – das war mein erster „Plan“!

Besonders gut war er ursprünglich nicht, das muß ich zugeben. Denn ich hatte eine wesentliche Voraussetzung einfach unter den Tisch fallen lassen: die Prüfung der Geschäftsidee. Oberflächlich war die zwar erfolgt, aber ich hatte es versäumt, mir die Akteure hinter den Kulissen von GPA genauer zu betrachten. Und das konnte nur passieren, weil ich aus dem Bauch heraus entschieden hatte, dort mitzumachen. Die Lehre daraus: ein guter Plan beginnt eben schon mit der Auswahl einer Geschäftsidee und deren ausführlicher Prüfung!

Naja, Sie wissen doch – der Mensch denkt und Gott lenkt! Das Geld war gerade vor zwei Tagen einbezahlt worden, als über Nacht die Internetseite des Programms vom Netz genommen wurde. Das war’s, der schöne Traum von der finanziellen Unabhängigkeit und dem schönen Leben an irgendwelchen Traumstränden hatte sich vorerst in Luft aufgelöst und mit ihm das einbezahlte Geld. Auf’s falsche Pferd gesetzt – selber schuld. An diesem Tag habe ich mich daran gemacht, die zweite Option mit GMA genauer zu durchleuchten und schriftlich so zu fixieren, daß ich einen Leitfaden vor mir liegen hatte, wann immer ich mich mit diesem Thema beschäftigte. GMA hat die Prüfung bestanden, wenngleich nicht alle Fragezeichen ausgeräumt wurden, es ging mit neuem Mut an’s Werk. Klar strukturiert und gerechnet, wie sich dort mein Konto entwickeln sollte. Der Starttag mit Datum festgehalten, das Datum des ersten Nachkaufs aus den vollen Erträgen und die weitere Entwicklung jeweils unter Berücksichtigung von Nachkauf und – immer schön unter Einhaltung des Limits – zusätzlichem Zukauf von außen berechnet, schriftlich fixiert.

Was sag’ ich Ihnen? Um es mit den Worten von Hannibal Smith* zu sagen: „Ich liebe es, wenn ein Plan aufgeht“!

Ja es machte und macht immer noch Riesenspaß zu sehen, wie ein um’s andere Mal die Prognosen eingetroffen sind und eintreffen. Selbst als das System vor einiger Zeit in’s Stocken geriet und anstelle von einem Prozent täglicher Paybacksumme nur noch ein halbes ausschüttete, konnte das nicht für Unruhe und Gemütswallungen bei mir sorgen. Im Gegensatz von vielen anderen, die diese Entwicklung bis heute nicht mitbekommen haben, kann ich die Systementwicklung anhand meines Plans und seiner täglichen Kontrolle im Zusammenwirken mit weiteren Informationen und Beobachtungen besser einschätzen.

Inzwischen hat sich die Performance (noch) nicht wesentlich gebessert, sie liegt bei etwa 0,75 Prozent täglich. Dank meines schriftlich fixierten Plans konnte ich jedoch mit einer aus meiner Sicht logischen Reaktion die Balance zwischen Ertrag und Risiko wieder herstellen. Dank meiner Aufzeichnungen und meines Plans weiß ich, wo ich stehe und wie lange es dauern wird, bis ich meinen Einsatz nicht nur zurück habe, sondern sich erste echte Gewinne realisieren lassen.

Ich bin überzeugt, auch der Plan wird aufgehen. Bis dahin sollte sich auch das System erholt und die interne Balance wieder hergestellt haben.

Egal was Sie vorhaben – Sie müssen ja nicht gleich in RevShare-Programme investieren und den Tanz auf des Messers Schneide versuchen – machen Sie sich einen Plan. Er beruhigt und ist ein wertvoller Helfer. Auf alle Fälle jedoch, wenn Sie finanzielle Vorhaben planen, die über die alltäglichen Ausgaben hinausgehen (…und selbst da schadet ein Plan nicht). Es ist einfach so – sie werden feststellen: es geht danach alles ein gutes Stück einfacher.

Der Plan hilft Ihnen, Ihr Ziel im Auge zu behalten und offenbart Ihnen auch zu jedem Zeitpunkt, wo Sie auf dem Weg zum Ziel stehen. Natürlich nur, wenn Sie täglich das Abarbeiten Ihrer Aufgaben überprüfen und auch die täglichen Ergebnisse festhalten. Das ist Motivation pur auf dem Weg zum Ziel, die im Alltag oder auch bei Rückschlägen für gewöhnlich in den Keller rutscht. Nehmen Sie in einer solchen Situation Ihren Plan vor. Überprüfen Sie, ob Ihre geplanten nächsten Schritte noch mit Ihrer Ist-Situation übereinstimmen und stellen Sie ruhig die Stellschrauben nach, wenn dies erforderlich sein sollte. Halten Sie aber an Ihrem Ziel fest und schieben Sie es keineswegs hinaus. Das gilt für alle Ihre Vorhaben, nicht nur für die finanzieller Natur.

Mit Plan gehen Sie als Unternehmer auch selbstbewußter auf andere Menschen zu, was unter Umständen und je nach Ziel, ein weiterer wichtiger Baustein zum persönlichen Erfolg sein wird. Wichtig ist dabei aber eins: Ihr Ziel soll durchaus eine Herausforderung sein, dennoch von realistischem Zuschnitt. Ein Beispiel: Wenn Sie in Ihrem Business auf neue Kontakte angewiesen sind und es bisher gerade einmal geschafft haben, mit ein, zwei neuen Kontakten in der Woche über Ihr Geschäft zu sprechen, ist eine Zielvorgabe, sie werden im kommenden Jahr täglich mit zehn Leuten darüber sprechen, unrealistisch. Jedenfalls für den Anfang.

Sie sind untrainiert, es fehlt an nötiger Praxis. Holen Sie sich die und sprechen Sie täglich einen neuen Kontakt an. Für den Anfang ist das schon eine Herausforderung und im Fall der Umsetzung wäre es eine Steigerung von 700 Prozent. Ein solches Ziel bis zum Jahresende ist realistisch, schult Ihr Kommunikationsvermögen, stärkt Ihr Selbstvertrauen und trainiert Argumentation und Teamfähigkeit. Denn darauf kommt es letztlich an – das Team muß funktionieren, um Ihnen bei wachsendem Erfolg den Rücken freizuhalten. Auch das will geübt und im Idealfall geplant sein, doch dazu in einem weiteren Beitrag beim nächsten Mal mehr.

Vergessen Sie nicht, Ihren Plan für Ihren Erfolg zu schreiben – am Besten fangen Sie gleich jetzt damit an!


*Hannibal Smith – Chefstratege im „A-Team“ in der gleichnamigen US-TV-Serie (1983-87)

 

One thought on “Hurra, ein Plan!

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