Erneute Bauchlandung beim PLC-Start

 Aktualisierung vom 20. Juli 2017 am Ende des Beitrags

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Den Platincoin als den „neuen Berliner Flughafen“ unter den Kryptowährungen zu sehen, wäre nicht einmal so falsch. Immer schon als revolutionär und sicher gepriesen, vollmundig angekündigt und aufwändig promoted, entpuppt sich der PLC nach der erneuten Bauchlandung beim gestrigen Verkaufsstart wohl eher als „Ewigkeitsbaustelle“ mit zweifelhafter Zukunft.

Das war in dem Augenblick so, als sich die gesamte Aufmerksamkeit der Coummunity am 11. Mai auf den dann ausgefallenen Verkaufsstart konzentrierte und das war gestern um 19 Uhr erneut so, als es mit dem Verkauf der Businesspakete endlich losgehen sollte. Das ist aber auch heute am 19. Juli 2017 elf Stunden später nimmer noch so und wird wohl auch noch andauern.

Wir wissen nicht, was sich in den Köpfen der Vorstände der Platincoin Group AG so alles abspielen mag, sollten dazu aber Überlegungen gehören, daß man mit Kunden nach Belieben oder sollte man besser sagen – je nach Versagen – umspringen und verfahren kann, so wird man auch dort schmerzliche Erfahrungen machen müssen: Geld ist ein scheues Reh und geht dorthin, wo es sich am sichersten fühlt. Die PLC Platincoin Group gehört nach dem erneuten Versagen ganz sicher nicht mehr zu diesen Plätzen.

Für die Geldfüxxe jedenfalls ist das „Thema PLC“ mit dem ja nun erneut versemmelten Start von gestern Abend jedenfalls durch. Wer so vollmundig auftritt, wie die Initiatoren des Coins und anschließend nicht mehr auf die Reihe bringt, wie Marktschreier als Verkäufer von Pfefferminzbonbons, denen die Drops ausgehen und die lediglich mit bedauerndem Achselzucken beziehungsweise billigen Ausreden auf die leeren Regale, sprich eine nicht funktionierende Software, starren, darf sich nicht wundern, wenn die Kundschaft sich einen anderen Laden sucht, um bei zuverlässigeren Geschäftsleuten ihr Geld auszugeben. Zumal das mit dem phänomenal günstigen Einkaufspreis von zehn Cent pro Coin ja ohnehin keine Gültigkeit mehr hat und der PLC damit als wirklich lohnendes Spekulationsobjekt ebenfalls schon vor dem Start Geschichte ist.

Der Geldfuxx hat wohl wieder einmal den richtigen Riecher bewiesen, als wir uns entschieden, vom Erwerb der Secure-Box beziehungsweise von einer Teilnahme an der Super-Promo Abstand zu nehmen. Vielleicht hat man es bei PLC ja auch noch nicht verstanden – es wird mit Kundengeldern in zum Teil nicht unerheblichen Beträgen gearbeitet. Aber selbst wenn es nur um kleinere Beträge ginge – die Leute haben einen Anspruch darauf, einen Gegenwert zu bekommen, der nicht nur aus einer „Secure-Box“ besteht, von der ohnehin noch niemand berichtet hat, daß sie tatsächlich zu etwas taugt. Naja, die Firmensprecher selbst natürlich schon. Was jedoch von dort zu vernehmen war bezieghungsweise zu vernehmen ist, klingt in unseren Ohren inzwischen wie das Scheppern von am Boden aufprallendem Blech und läßt die Alarmglocken angehen…

Aktualisierung 20. Juli 2017 / 2.17 Uhr

Das ist uns zu unprofessionell!

unprofessionelle seite bei plc
Keine Wallet – keine Coins!

Zeitweise gibt es inzwischen tatsächlich mehr zu sehen, als die Bitte um Geduld. Allerdings ist auch das wenig begeisternd: Um Coins erwerben zu können, muß die Wallet heruntergeladen und auf einem Rechner installiert werden. Ohne Wallet kein Platz zum Ablegen (speichern) der Coins. Nur die Seite zum Walletdownload ist leer. Man kennt das ja – „coming soon“!

Bei den Businesspaketen scheint ohnehin derzeit nur das 5-EUR-Paket möglich zu sein, alle anderen Pakete werden in schwachen Farben angezeigt und können nicht angeklickt werden.  An der Stelle hat sich jetzt bei mir ein Gedankenknoten eingeschlichen, habe völlig außer Acht gelassen, daß man sich ja durch die Pakete hindurchkaufen muß, um an die gewünschte Größenordnung zu kommen.

Die Angaben zur Anzahl der Coins sind ebenfalls verwirrend. Angegeben wird das Zehnfache des Kaufpreises was einem Coinpreis von zehn Cent entsprechen würde. Die letzten Infos aus der Telegram-Gruppe des 5-Star-Teams vor dem Verkaufsstart lauteten dazu ganz anders (siehe Beitrag oben). Was nun richtig ist, dürfte sich erst nach einem Erwerb herausstellen. Da ich den aber unter solchen Voraussetzungen nicht mehr beabsichtige, beenden wir für’s Erste unser PLC-Monitoring an der Stelle auf unbestimmte Zeit.