Chinesische Ministerien nehmen sich MLM vor

Die in China seit 2005 verbotene Vertriebsform soll „ausgerottet“ werden

Wie wir soeben erfuhren, haben vier chinesische Ministerien zu Beginn der Woche angekündigt, verschärft Pyramidensysteme bekämpfen zu wollen. In einem Bericht von CNBC ist sogar die Rede von einer „Ausrottung“ jeglicher Pyramidensysteme, worunter laut Definition der chinesischen Rechtsprechung auch alle MLM-Systeme fallen.

Diese Mitteilung löste an den US-Aktienmärkten ein kleines Erdbeben aus: die Aktienkurse von Herbalife (-7,8 Prozent), Nu Skin (-9,6 Prozent) und USANA (- zehn Prozent) brachen zusammen, obwohl diese Unternehmen namentlich nicht genannt wurden. Sollte die Ankündigung tatsächlich auch umgesetzt werden, dürften auch Branchenriesen wie Amway, das 2016 rund vier Milliarden USD Umsatz in China erzielt haben dürfte, kräftig unter Druck geraten.

Was scheinbar niemand wußte oder wenn doch, niemanden zu interessieren schien, ist ein Gesetz aus dem Jahr 2005, welches Pyramidensysteme – zu denen nach chinesischer Definition auch MLM gehört – im Reich der Mitte vollkommen verboten sind. Bis zum Paukenschlag am Montag auch wenig bekannt gewesen: Direktmarketing wie beispielsweise Haustürgeschäfte oder der beliebte Partyverkauf sind in China ebenfalls verboten. Direktverkauf geht nur, wenn die Company eine Lizenz dafür und ein Büro hat, in dem dann alle Geschäfte vereinbart werden müssen. Dazu hat dann jede chinresische Provinz wieder ihre eigenen zusätzlichen Bestimmungen.

Das vielgenutzte Schlupfloch für illegale Aktivitäten scheint Honkong zu sein. In der ehemaligen britischen Kronkolonie ist MLM legal. Daher boomen hier wohl Scheinadressen, mit denen sich die Networker bei den Firmen einschreiben und über die die Provisionen abgerechnet werden. Eine Praxis, die auch von den Marktführer geduldet werden dürfte und die jetzt zum Fallstrick werden könnte.

Ein Grund für die verschärften Ermittlungen, so spekuliert der Branchendienst MLM WORLDWIDE sind aller Wahrscheinlichkeit nach „auch die zahlreich in China agierenden Kryptobetrugssysteme, die wie Pilze aus dem Boden geschossen sind. Die Schäden durch Ponzisysteme gehen in die Milliarden und gefährden wohl in der Tat den sozialen Frieden“.

Auch für die Pläne der Geldfüxxe könnte die aktuelle Entwicklung in China von Bedeutung sein. Die von uns beworbene CCB sitzt in Hongkong und baut ja ihr Geschäftsmodell und ihre Markteinführung auf MLM auf. Kein Problem, wenn sich dort keine Chinesen registriert haben, wovon allerdings nicht auszugehen ist. Die Entwicklung muss also abgewartet werden, auch mit Blick auf die bis zum 15. November 2017 laufenden Untersuchungen der chinesischen Behörden und deren Ergebnisse.

Konkret bedeutet das für die CCB-Interessenten unter unseren Lesern, daß unsere Promotion weitergehen kann, sich Teilnehmer bei der Firma auch ohne Weiteres registrieren dürfen, so lange es keine in China wohnhaften Menschen sind. Allerdings sollte von niemanden derzeit eine Einzahlung vorgenommen oder gar die nicht ganz billigen FAU-Pakete erworben werden, da nicht absehbar ist, ob die Ermittlungen Konsequenzen für CCBMLM habn werden. Also grundsätzlich jetzt keine Investitionen vornehmen und seien es auch noch so kleine!

Machen Sie es wie der Geldfuxx: Position sichern durch sich selbst kostenlos registrien, empfehlen und Position ausbauen, alles andere abwarten! Über die neueste Entwicklung zu MLM in China und der CCBMLM berichten wir aktuell weiterhin in unserem Newsltter, für den Sie sich links oben in der Sidebar eintragen können.

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