Recyclix enttarnt den Müll-Schneeball…

…und neue Lügengeschichten aus dem Polenland

Wann wird ausbezahlt? Diese Frage bleibt natürlich unbeantwortet: Sonderseite beim Recyclix-Login

Seit einigen Tagen wird beim Login in das Recyclix-Konto eine Sonderseite mit von der Firma zusammengestellten Fragen und Antworten eingeblendet, die wohl dazu beitragen soll, die geprellten Müllkäufer ruhig zu stellen. Viele dieser Fragen und ihre als Antworten formulierten Ankündigungen kennen wir schon aus früheren Mitteilungen. Sie sind also nicht neu und entlarven nur einige bis jetzt unters Volk geworfene Beruhigungspillen als Lüge. Da der komplette Text nur in englischer Spürache angeboten wird, haben wir der Einfachheit halber den Google-Übersetzer bemüht. Manchmal liefert dieses Tool ja erstaunlich klare und

Abzocker-Pleiten

Das Internet quillt über von Angeboten, wie sich schnell und problemlos Geld verdienen läßt. Renditeversprechen im zwei-, drei- und sogar vierstelligen Bereich locken. Die Hintergrundgeschichten wirken auf den ersten Blick meist einleuchtend und gut begründet, nur selten gelingt ein wirklich zutreffender Blick hinter die Kulissen. Wer mehr zu den Angeboten wissen möchte, ist fast schon gezwungen, sie einfach auszuprobieren. Geldfuxx-Leser wissen zumindest in einigen Fällen dazu mehr, denn wir schreiben auch über unsere Investitionspleiten.

Auf den nachfolgend verlinkten Seiten finden Sie unsere Testberichte zu Investment-Angeboten, die sich als Investitionsfalle von Abzockern herausstellten. Auch Firmen, mit möglicherweise vorübergehenden aber nicht offen kommunizierten oder zweifelhaft vorgeschoben klingenden Problemen werden hier gelistet.

Diese High-Yield-Investment-Programme zahlen aus

Auf der Suche nach Einnahmequellen, die sich nicht aus Matrix-Aufbau und dem Verkauf von Waren oder Dienstleistungen beziehungsweise anderen kuriosen Geldflüssen speisen, die zu allem Überfluß tatsächlich kaum jemand wirklich benötigt, sind die Geldfüxxe den sogenannten „Hyips“ auf der Spur. „High-Yield-Investment Programme“ oder im guten alten Deutsch – obwohl ein falscher Terminus – „Hochertragsanlagen“ gibt es wie Sand am Meer und die meisten sind auch genau so windig. Der Geldfuxx testet laufend solche Programme, um Sie vor Pleiten, Pech und Pannen zu bewahren. Daß wir dabei unser eigenes Geld in vielen Fällen in den Sand setzen ist zwar ärgerlich, hat aber auch etwas Gutes: Sie müssen die Fehler, die wir gemacht und aussortiert haben, nicht ebenfalls machen. Das spart Ihnen Zeit und Ärger.

Allerdings muß man an der Stelle auch unmißverständlich darauf hinweisen, daß Programme, die für die Geldfüxxe funktioniert und tatsächlich für uns Gewinne eingefahren haben, nicht in der nächsten Stunde schon von dieser Seite verschwunden sind. Zum Beispiel hätte niemand von uns es für wahrscheinlich gehalten, die Firma Skyllex jemals von dieser Seite nehmen und sie zu den Abzockerseiten umsiedeln zu müssen. Und das nach über 600 Tagen erfolgreichem Trading.

Das Beispiel Skyllex zeigt, daß Erfolge der Vergangenheit keine Garantie für Erfolge in der Zukunft sind. Auch wenn gute Chancen mit den hier vorgestellten Programmen zu erwarten sind, kann genau in dem Moment, wo wir diese Zeilen schreiben oder ergänzen, eines der hier vorgestellten Programme vom Netz gehen. Beherzigen Sie bitte darum dringend unseren Warnhinweis auf der Seite „Investmentprogramm im Test“, ehe Sie sich zur Teilnahme an einem der folgenden Programme entschließen. Der Geldfuxx haftet nicht für möglicherweise eintretende Schäden!

Hier nun die Programme, die aktuell ausbezahlen:

  • derzeit (Stand 16. April ’17) gibt es leider keine Erfolge zu berichten !

Deutschland-Support „knebelt“ Facebookseite

GetMyAds auf dem Totenbett wohl in den letzten Zügen

wenn 76 token kein payback einbringen ist ein system wie gma am ende
76 Token und in 24 Stunden null Payback

In den letzten Zügen liegt ganz offensichtlich GetMyAds (GMA). Administrator Waldemar Deutsch gab am 21. März bekannt, daß er keine weiteren Beiträge in seiner geschlossenen Facebookgruppe „GMA Support Deutschland“ freischalten wird. „Wer etwas wissen will, kann sich gerne bei mir erkundigen“, schreibt Deutsch, was übrigens ein Aliasname von Waldemar Wotschel sein sollte. Zumindest läßt ein Beitrag auf seiner privaten Facebookseite darauf schließen.

Wie auch immer – das Schneeball-System schmilzt rapide in der kargen Märzensonne des Jahres 2017 ab. Von gestern auf heute wurde auch kein Cent Payback mehr gutgeschrieben. Selbstverständlich kann das alles mit technischen Problemen begründet werden. Nur glauben wird das ja nun wirklich keiner mehr wollen. Die entsprechend kritischen Stimmen und Nachfragen

„Heiße Sanierung“ in Polen

Recyclix räumt die Kundenkonten ab

rund eineinhalb millionen kubikmeter plastikmuell sind in polen ein raub der flammen geworden
Rund 1,5 Millionen Kubikmeter vorwiegend Plastikmüll in Flammen

Mitte Februar ist aus bislang unbekannter Ursache auf der Mülldeponie im polnischen Brożku nahe der deutschen Grenze Feuer ausgebrochen, Berichten lokaler Medien und einer holprigen Google-Übersetzung zu Folge, waren auf der rund zwei Hektar großen, abgefackelten Deponiefläche vorwiegend Kunststoffe gelagert. So weit stimmen Realität und Schilderung der Vorfälle beim Recyclix-Konten-Login überein.

Nach langjähriger Journalistenpraxis komme ich jedoch um die Feststellung nicht umhin, daß mit keiner Silbe in den vier in Augenschein genommenen Berichten die Firma Recyclix oder ein anderer Eigentümer der Kunststoffberge auch nur mit einer Silbe erwähnt wird. Und das ist sehr ungewöhnlich, schließlich wäre dem Unternehmen tatsächlich ein immenser Schaden entstanden, wenn eine Rohstoffmenge ein Raub der Flammen wird, die auf 20.000 Quadratmetern Fläche stellenweise – wie Verantwortliche der eingesetzten Feuerwehren zitiert werden –  bis zu zehn Metern Höhe gestapelt war. Und dann gibt es keinen Hinweis auf die geschädigte Firma und die Schadenshöhe. Das ist sehr ungewöhnlich und absolut unüblich, wenn es sich tatsächlich um wiederverwertbare Rohstoffe handelt oder gar eine Firmendeponie eines Recyclingunternehmens zu Schaden kommt.

Ich weiß – Recyclix gehört nicht eine einzige Mülltrennungs- oder Produktionsstätte. Auch jene nicht, die man so effektheischend besichtigt hat. Aber tun wir hier einfach mal  so, wie doch, damit den folgenden Gedanken auch jene Leser folgen können, die sich hinter die Aussagen von Recyclix stellen und gerne mit Scheuklappen unterwegs sind.  An dieser

XABO hat fertig und den Kundenkontakt abgebrochen

Vor zwei Tagen gab es einige „Stolperer“ im Programmablauf von XABO. Während im Konto der Geldfüxxe die Tagesrenditen ganz normal gutgeschrieben wurden, fehlten diese bei befreundeten Nutzern. XABO hatte einen Serverumzug angekündigt und da können solche Probleme schon auftreten.

Tags darauf lief das Programm wieder für alle stabil. Wie wir heute am späten Nachmittag erfahren haben, hatte allerdings der XABO-Support alle Verbindungen zu den Facebookgruppen gekappt. Auch jetzt in den Abendstunden gibt es von XABO auf diesem Weg kein Lebenszeichen.

Wir sehen XABO als gescheitert und müssen daher unsere bisherige Empfehlung revidieren… Wir raten dringend von einem Engagement bei XABO ab und haben unser Konto dort von „Reinvest“ auf Auszahlfunktion umgestellt. Ob’s was hilft bleibt abzuwarten. In der deutschen Facebookgruppe wird bislang noch nicht von geglückten Auszahlungen nach dem Seitenneustart berichtet.

Offen gestanden – auch ein Geldfuxx fällt mal auf die Nase und hier scheint’s, haben wir kräftig mit Zitronen gehandelt.

Recyclix tritt auf die Auszahlungsbremse

Es wird immer kurioser mit den Polen und ihren Recyclix-Plänen. Hat man noch im letzten Quartal 2016 große Sprüche gerissen, ab Januar 2017 ein zweigleisiges Investitionsmodell als Investmentcompany fahren und das bisherige Geschäftsmodell aufgeben zu wollen, ist man jetzt plötzlich wieder auf den Trichter verfallen, man könnte doch ein Produktionsbetrieb sein. Zitat aus den jüngsten Recyclix-News, wie sie beim Login aufgerufen werden: „Da Recyclix kein Finanzunternehmen, sondern ein Produktionsbetrieb ist, wurde beschlossen, eine konventionelle Methode zur Deckung der Auszahlungen zu nutzen, um die Performance ohne unnötige Kosten zu optimieren.“ Besonders kurios dabei – nach offiziell nicht dementierten Meldungen verfügt die Firma über gar keine Recyclinganlagen.

Was schon länger aus der Investorenscene durchklingt, scheint sich immer mehr zu bewahrheiten. Seit die Firmenleitung großspurig von der Idee eines phänomenalen Fonds berichtete, dessen Konditionen man Mitte Januar 2017