„Drei Millionen Mitglieder geprellt“

Sehr verehrte Leserin, sehr geehrte Leser!

An dieser Stelle befand sich bis vor kurzem ein Beitrag mit der Überschrift „Drei Millionen Mitglieder geprellt“ von Konrad Aufspießer, der die dubiosen Geschäfte von „oneCoin/onelife“ beleuchtete. Im Untertitel hieß es dazu: „Weltweit sicher über eine Milliarde Schaden wegen Behördenpennerei – Interpol jagt Ruja Ignatova“. Die dem Beitrag zugrunde liegenden Informationen stammten – entsprechend dem Quellenhinweis am Ende des Beitrages – vom Gerlach-Report und wurden von uns ohne weitere, ausreichende Prüfung übernommen.

Die Anleger-Schützer vom Gerlach-Report sind für die, in ihrem mehrteiligen Beitrag aufgestellten Behauptungen, wie mehrere Staatsanwaltschaften würden „schwerpunktmäßig ermitteln“ oder gar „Interpol jagt Ruja Ignatova in Dubai“, bis zur Stunde jeglichen stichhaltigen Nachweis schuldig geblieben. Man sollte erwarten dürfen, daß zumindest die Stellungnahme einer dieser ermittelnden Staatsanwaltschaften veröffentlicht oder eine solche Quelle wenigstens benannt wird. Leider ist das nicht der Fall. Der vom Gerlach-Report veröffentlichten Darstellung fehlt es daher an grundsätzlichen und zumindest ansatzweise überprüfbaren Quellenangaben. Und damit an genereller Glaubwürdigkeit, was allerdings der Aufmachung des Artikel geschuldet, auf den ersten Blick nicht erkennbar ist.

Was einen Teil der bei oneCoin teilnehmenden Geldfüxxe inzwischen erreicht hat, war ein allgemeiner, in Teilen der oneCoin-Struktur durchgereichte Newsletter eines weiteren in unserem Beitrag erwähnten oneLife-Leaders, die wir nachfolgend aus Fainess-Gründen in Auszügen unkommentiert wiedergeben.

Da der Gerlach-Report jeglichen glaubhaften Realitäts-Nachweis für seine Geschichte bis zur Stunde schuldig geblieben ist, wäre es unangebracht, unseren ursprünglichen Beitrag an dieser Stelle weiter zu publizieren. Als Mitherausgeber der Website „Geldfuxx – Die besten Optionen für Geldverdienen im und mit dem Internet“ habe ich in einvernehmlicher Rücksprache mit dem im Ausland weilenden Kollegen Konrad Aufspießer daher entschieden, den Beitrag aus dem Netz zu nehmen. Von den im Gerlach-Report aufgestellten Behauptungen distanzieren wir uns hiermit in aller Form.

Anstelle unseres ursprünglichen Beitrages zitieren wir nachfolgend in Auszügen aus dem Newsletter an „die Onelife-Solidargemeinschaft“, zu der ja auch einige Geldfüxxe und ein Teil unserer Leser gehören. Der Mailtext

Recyclix enttarnt den Müll-Schneeball…

…und neue Lügengeschichten aus dem Polenland

Wann wird ausbezahlt? Diese Frage bleibt natürlich unbeantwortet: Sonderseite beim Recyclix-Login

Seit einigen Tagen wird beim Login in das Recyclix-Konto eine Sonderseite mit von der Firma zusammengestellten Fragen und Antworten eingeblendet, die wohl dazu beitragen soll, die geprellten Müllkäufer ruhig zu stellen. Viele dieser Fragen und ihre als Antworten formulierten Ankündigungen kennen wir schon aus früheren Mitteilungen. Sie sind also nicht neu und entlarven nur einige bis jetzt unters Volk geworfene Beruhigungspillen als Lüge. Da der komplette Text nur in englischer Spürache angeboten wird, haben wir der Einfachheit halber den Google-Übersetzer bemüht. Manchmal liefert dieses Tool ja erstaunlich klare und

Deutschland-Support „knebelt“ Facebookseite

GetMyAds auf dem Totenbett wohl in den letzten Zügen

wenn 76 token kein payback einbringen ist ein system wie gma am ende
76 Token und in 24 Stunden null Payback

In den letzten Zügen liegt ganz offensichtlich GetMyAds (GMA). Administrator Waldemar Deutsch gab am 21. März bekannt, daß er keine weiteren Beiträge in seiner geschlossenen Facebookgruppe „GMA Support Deutschland“ freischalten wird. „Wer etwas wissen will, kann sich gerne bei mir erkundigen“, schreibt Deutsch, was übrigens ein Aliasname von Waldemar Wotschel sein sollte. Zumindest läßt ein Beitrag auf seiner privaten Facebookseite darauf schließen.

Wie auch immer – das Schneeball-System schmilzt rapide in der kargen Märzensonne des Jahres 2017 ab. Von gestern auf heute wurde auch kein Cent Payback mehr gutgeschrieben. Selbstverständlich kann das alles mit technischen Problemen begründet werden. Nur glauben wird das ja nun wirklich keiner mehr wollen. Die entsprechend kritischen Stimmen und Nachfragen

Wackelt Skyllex?

Aktualisierung vom 22. März am Ende des Beitrags!

Es ist wohl Galgenhumor, wenn der Geldfuxx auf Skyllex angesprochen, mit den Worten antwortet: „Ich spüre eine Erschütterung der Macht“! Tatsache ist nämlich, daß das in Australien residierende Tradinghaus seit nunmehr einer knappen Woche keine Auszahlungen mehr ausführt.

Am Wochenende nun hat man über News-Benachrichtigung im Konto die Ursache erfahren. Es sind Probleme mit den Zahlungsprozessoren. Die gab es schon einmal. Allerdings nicht in der Quantität. Im letzten Jahr spielte plötzlich die Schnittstelle zu „Coinpayments“ verrückt und es waren keine Coin-Einlagen beziehungsweise Auszahlungen mehr möglich. Es hat eine

„Heiße Sanierung“ in Polen

Recyclix räumt die Kundenkonten ab

rund eineinhalb millionen kubikmeter plastikmuell sind in polen ein raub der flammen geworden
Rund 1,5 Millionen Kubikmeter vorwiegend Plastikmüll in Flammen

Mitte Februar ist aus bislang unbekannter Ursache auf der Mülldeponie im polnischen Brożku nahe der deutschen Grenze Feuer ausgebrochen, Berichten lokaler Medien und einer holprigen Google-Übersetzung zu Folge, waren auf der rund zwei Hektar großen, abgefackelten Deponiefläche vorwiegend Kunststoffe gelagert. So weit stimmen Realität und Schilderung der Vorfälle beim Recyclix-Konten-Login überein.

Nach langjähriger Journalistenpraxis komme ich jedoch um die Feststellung nicht umhin, daß mit keiner Silbe in den vier in Augenschein genommenen Berichten die Firma Recyclix oder ein anderer Eigentümer der Kunststoffberge auch nur mit einer Silbe erwähnt wird. Und das ist sehr ungewöhnlich, schließlich wäre dem Unternehmen tatsächlich ein immenser Schaden entstanden, wenn eine Rohstoffmenge ein Raub der Flammen wird, die auf 20.000 Quadratmetern Fläche stellenweise – wie Verantwortliche der eingesetzten Feuerwehren zitiert werden –  bis zu zehn Metern Höhe gestapelt war. Und dann gibt es keinen Hinweis auf die geschädigte Firma und die Schadenshöhe. Das ist sehr ungewöhnlich und absolut unüblich, wenn es sich tatsächlich um wiederverwertbare Rohstoffe handelt oder gar eine Firmendeponie eines Recyclingunternehmens zu Schaden kommt.

Ich weiß – Recyclix gehört nicht eine einzige Mülltrennungs- oder Produktionsstätte. Auch jene nicht, die man so effektheischend besichtigt hat. Aber tun wir hier einfach mal  so, wie doch, damit den folgenden Gedanken auch jene Leser folgen können, die sich hinter die Aussagen von Recyclix stellen und gerne mit Scheuklappen unterwegs sind.  An dieser

XABO hat fertig und den Kundenkontakt abgebrochen

Vor zwei Tagen gab es einige „Stolperer“ im Programmablauf von XABO. Während im Konto der Geldfüxxe die Tagesrenditen ganz normal gutgeschrieben wurden, fehlten diese bei befreundeten Nutzern. XABO hatte einen Serverumzug angekündigt und da können solche Probleme schon auftreten.

Tags darauf lief das Programm wieder für alle stabil. Wie wir heute am späten Nachmittag erfahren haben, hatte allerdings der XABO-Support alle Verbindungen zu den Facebookgruppen gekappt. Auch jetzt in den Abendstunden gibt es von XABO auf diesem Weg kein Lebenszeichen.

Wir sehen XABO als gescheitert und müssen daher unsere bisherige Empfehlung revidieren… Wir raten dringend von einem Engagement bei XABO ab und haben unser Konto dort von „Reinvest“ auf Auszahlfunktion umgestellt. Ob’s was hilft bleibt abzuwarten. In der deutschen Facebookgruppe wird bislang noch nicht von geglückten Auszahlungen nach dem Seitenneustart berichtet.

Offen gestanden – auch ein Geldfuxx fällt mal auf die Nase und hier scheint’s, haben wir kräftig mit Zitronen gehandelt.